Top-5 Tipps für den perfekten Saft

2 Tages Saft Detox Kur

 

Nach einer langen Smoothie-Phase sind wir gerade wieder total im Grüne-Saft-Fieber. Und schon nach 2-3 Wochen merke Ich deutlich, wie gut es uns allen tut.

Frischer grüner Saft ist für mich die perfekte flüssige Vitaminpille und tausendmal besser als jedes Nahrungsergänzungsmittel.

Trotzdem trinken wir nicht jeden Tag eine Saft, sondern wechseln meistens zwischen Saft und Smoothies, weil Ich eine Mischung aus beiden für die optimale Kombination halte (mehr erfährst Du hier: Besser Saft oder Smoothie?).

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Damit Ihr den Spaß am Entsaften nicht verliert und gleichzeitig das Maximum an Gesundheit und Nährstoffen erhaltet, möchte Ich euch die häufigsten Fehler zu Beginn ersparen (Ich habe Sie am Anfang alle gemacht!).

Hier also meine Top-5 Tipps für das perfekte Saft-Erlebnis:

Frischer roter Saft im Glas

 

Tipp Nr. 1: Trink den Saft auf leeren Magen!

Am besten trinkt man den frischen Saft auf leeren Magen ca. 10-20 Minuten vor der Mahlzeit. So können die Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Enzyme optimal aufgenommen werden und der Saft wird am besten vertragen. Beim Trinken auf vollen Magen kann es je nach Veranlagung zu Verdauungsproblemen kommen.

Ich trinke meinen grünen Saft eigentlich fast immer morgens. Nach dem Aufstehen gibt es erstmal ein warmes Zitronenwasser, im Anschluss fange Ich an den Saft zu machen. Zwischen dem Saft und meinem eigentlichen Frühstück liegen dann immer mindestens 15 Minuten. Ist noch Saft übrig, wartet er im Schraubglas im Kühlschrank und ich trinke den Rest ca. 20 Minuten vor dem Mittagessen.

Glas mit gruenem frischen gesunden Saft

 

 

Tipp Nr. 2: Den frischen Saft so schnell wie möglich trinken!

Sobald der frische Saft in Kontakt mit Sauerstoff kommt, beginnt der Enzym- und Vitamingehalt zu schrumpfen. Daher solltet Ihr den Saft möglichst sofort trinken und Reste in geschlossenen Schraubgläsern nur kurz im Kühlschrank aufheben.

Da mein Lieblingsentsafter ein Zentrifugalentsafter ist, kommt der Saft schon beim eigentlichen Entsaften mit sehr viel Sauerstoff in Kontakt, sollte also wirklich schnell getrunken werden.

Nichtzentrifugierende Entsafter zerdrücken und zerkleinern das Pressgut auf unterschiedliche Weise, sodass der Saft austreten kann. Dies ist schonender für das Obst und Gemüse, da keine Hitze entsteht und nicht so viel Sauerstoff an den Saft gelangt. Vitamin und Enzymgehalt sind somit höher, ebenso die Saftausbeute, leider aber auch der Preis. Auf diese Art gepresste Säfte können jedoch bis zu 24 Stunden aufbewahrt werden.

Glas mit frischem gesunden Saft

 

 

Tipp Nr. 3: Weniger Frucht – mehr Grün!

Isst man ganze Früchte, wird der Gesamtzuckergehalt u.a. durch die hohen Ballaststoffmengen ausgeglichen.  Beim Entsaften werden jedoch fast alle Ballaststoffe von den flüssigen Bestandteilen getrennt und der Anteil von Glucose und vor allem auch Fructose im fertigen Saft wird sehr hoch.

Sprich: Zu hoher Fruchtanteil im Saft – zu viel Zucker! Ähnlich wie bei gekauftem Saft führt dies durch die Glucose zu einem Anstieg des Insulinspiegels und kann Heißhungerattacken bis hin zu Gewichtszunahme zur Folge haben. Der hohe Fructose-Anteil hat zwar keinen Einfluss auf den Insulinspiegel, führt aber durch die ebenfalls sehr hohe Menge und der Verstoffwechselung in der Leber auf Dauer zu weiteren unerwünschten Nebeneffekten (z.B. Fettleber, Gewichtszunahme).

Obst und auch süßes Gemüse (z.B. Möhren) sollten daher nur sehr sparsam in den Entsafter wandern und nach und nach weiter reduziert werden. Trinkt man häufiger grüne Säfte und hat sich an den Geschmack bzw. die geringe Süße gewöhnt, kann man sogar ganz darauf verzichten.

Grünes Blattgemüse und andere nicht süße Gemüsesorten (z.B. Fenchel, Sellerie, Gurke) sollten die Hauptbestandteile eines Saftes bilden. Als Saftanfänger kann man zu Beginn 1 Apfel, ein paar Möhren oder ein Stückchen Ananas hinzugeben und die Menge nach und nach reduzieren.

Wichtig ist es ebenfalls nicht nur “Spinat” oder jeden Tag “Kohl” in den Entsafter zu stecken. Variation gilt nicht nur für den Teller, sondern auch für den Entsafter.

Glas mit gesundem gruenem Saft

Tipp Nr. 4: Kau Deinen Saft!

Obwohl sie flüssig sind, sollte man Saft und auch Smoothie wie jedes andere Nahrungsmittel unbedingt etwas kauen. Nur so wird die Speichelproduktion angeregt und die darin enthaltenen wichtigen Verdauungsenzyme können zur Wirkung kommen.

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Saftes optimal aufgenommen werden können, den Saft also kurz im Mund behalten oder hin und her bewegen und nicht sofort runterschlucken (Ich weiß, das ist schwer – weil sooooo lecker!).

Frischer Saft im Glas

Tipp Nr. 5: Den Entsafter sofort saubermachen!

Wer kennt das nicht. Ich trinke erstmal schnell den leckeren Saft und mache den Entsafter dann später sauber. Klappt bei mir nie!

Wer einmal einen angetrockneten Entsafter saubermachen musste, will danach erstmal von frischem Saft nix mehr wissen. Dauert ewig und nervt so richtig!

Macht man den Entsafter sofort nach der Nutzung sauber, reicht meistens sogar heisses Wasser zum Abspülen. Nur das eigentliche Messer/Sieb mache ich mit der Bürste und etwas Spülmittel sauber. Dauert in Summe wirklich nur 3-5 Minuten und ist es absolut wert!

Extra-Tipp für weniger Müll:

Der einzig wirklich negative Aspekt beim Entsaften ist aus meiner Sicht der viele Obst- bzw. Gemüsemüll, der im Entsafter zurückbleibt. Doch auch hier gibt es mittlerweile viele Tipps im Netz, was sich aus diesem “Pulp” noch alles zaubern lässt (hier oder hier). Wir machen z.B. ziemlich häufig Gemüse-Bratlinge daraus.

Detox-Tipp:

Wer sich passend zum Jahreszeitenwechsel richtig etwas gutes tun will, sollte ein Wochenende für meine 2-Tages-Saft-Detox-Kur nutzen.

Habt Ihr noch weitere Tipps für den perfekten Saft? Was waren die häufigsten Fehler, die Ihr am Anfang beim Entsaften gemacht habt? Ich freue mich auch sehr über Eure Lieblings-Saft-Rezepte!

 

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Dieser Artikel wurde erstmals im April 2017 veröffentlicht und im Juni 2019 aktualisiert.

 

2 Antworten
  1. …einige Tipps kannte ich schon. Wußte aber nicht, daß es besser ist nach dem Vezehr noch mindestens 15 Minuten zu warten, bis der nächste Teil des Frühstücks beginnt.
    Danke Dir
    Eva

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