Gesunden Baby-Brei selber machen

Gesunden Baby Brei selber machen

Spätestens wenn die kleinen Racker die ersten Zähne kriegen oder anfangen einem alles vom Teller zu reißen, setzt man sich mit folgenden Fragen rund um die Beikost auseinander:

  • Ab wann sollte man Zufüttern?
  • Wie fängt man an?
  • Und womit?
  • Brei oder feste Kost?
  • Aus dem Gläschen oder lieber selber kochen?
  • Muss es immer Bio sein?
  • Fleisch oder vegetarisch?

 

Wie auch bei allen anderen Themen rund um den Nachwuchs gibt es (wer hätte es gedacht) unzählige Empfehlungen, Bücher und Erfahrungsberichte zur Orientierung. Dazu kommt dann noch das eigene Baby mit ungeahnten Vorlieben und Abneigungen.

Letztendlich muss man seinen eigenen Weg finden und viel ausprobieren. Ich habe mich z.B. nicht an strenge Vorgaben gehalten, wie jede Gemüse- oder Obstsorte eine Woche auszuprobieren. Bei uns in der Familie gibt es aber auch keine Allergien und der Hosenmatz hat bisher keine negativen Reaktionen auf das Essen gezeigt (klopf, klopf, klopf).

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Eigentlich wollten wir mit ca. 7 Monaten ganz ohne Brei starten (à la Baby Led Weaning). Beim ersten gekochte-Möhren-knabbern hat der Kleine sich dann aber so doll verschluckt, dass wir nach einem großen Schreck doch erstmal mit Brei bzw. breiartigen Lebensmitteln (z.B. Banane, Avokado) weitergemacht haben. Mittlerweile sind wir bei einer Mischung aus Brei und festen Obst- und Gemüsesorten, damit auch was zum Kauen und Anfassen dabei ist.

Ich habe mich dafür entschieden, den Brei selber zu machen, weil Ich genau wissen wollte, was drin ist. Außerdem ist das Selbermachen sehr einfach, nicht wirklich zeitaufwendig und spart sogar noch Geld. Ich koche gerade 1x die Woche vor und friere die Gläschen ein.

Wichtig beim Einfrieren in Glasbehältern: Etwas Platz zum Rand freilassen, da sich der Brei beim Einfrieren ausdehnt. Die Gläschen stelle Ich entweder am Abend zum Auftauen in den Kühlschrank oder erwärme sie direkt im Wasserbad. Obst- und Gemüsebrei habe Ich am Anfang pur gefüttert, mittlerweile gebe Ich noch etwas Getreideflocken (z.B. Hirse, Reis, Gries etc.) dazu.

Obstbrei:

Es lassen sich fast alle Obstsorten nach Bedarf mischen und mit etwas Wasser im Mixer pürieren oder einfach mit der Gabel zerdrücken. Hiermit haben wir angefangen:

  • Apfel
  • Avokado
  • Aprikose
  • Banane
  • Birne
  • Mango
  • Melone
  • Pfirsich
  • Trauben

Gemüsebrei:

Ich kombinieren meistens eine Gemüsesorte mit Kartoffel oder Süßkartoffel. Manchmal mixe Ich aber auch einfach mehrere Gemüsesorten zusammen. Kann man wild variieren. Ich dünste das Gemüse und die Kartoffeln in einem Dünstaufsatz aus Bambus (gibt’s für wenig Geld in jedem Asia-Laden) auf einem kleinen Topf mit kochendem Wasser. Geht natürlich auch ohne Dünstaufsatz mit wenig Wasser direkt im Topf. Ist das Gemüse gar, wandert es mit einem Schuss Wasser in der gewünschten Kombination in den Mixer und dann direkt ins Schraubglas.

Gemuese zum Duensten fuer gesunden Baby Brei

 

Hier meine (unsere) Lieblingsrezepte:

  • Blumenkohl mit Süßkartoffel
  • Brokkolie mit Kartoffel
  • Kürbis mit Möhren
  • Fenchel mit Kartoffel
  • Zuchini mit Süßkartoffel

Braucht man Öl zum Brei?

Überall liest man, dass etwas Öl zum Brei gegeben werden soll, um die fettlöslichen Vitamine besser verwerten zu können. Häufig wird Raps- oder Sonnenblumenöl empfohlen. Es gibt auch bereits fertig gemischtes “Beikost-Öl” zu kaufen.

Aufgrund der positiven Eigenschaften und Zusammensetzung habe Ich jedoch lieber einen kleinen Teelöffel Kokosöl oder Avokado untergemischt. Auch Mandelmuss hat für uns super funktioniert, muss aber jeder für sich selber ausprobieren.

Hilfreiche Links:

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Auf diesen zwei Seiten habe Ich immer mal nachgelesen, wenn Ich Inspiration brauchte oder bei einzelnen Nahrungsmitteln unsicher war:

 

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