Schuessel mit Gesundes gruenes Pesto selber machenJeder Fan der italienischen Küche sitzt wie Ich irgendwann vor seinem ersten Teller Pesto und kriegt mit großer Wahrscheinlichkeit anschliessend das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht!

Öffnet man unseren Kühlschrank findet man in 9 von 10 Fällen immer mindestens ein Glas voller selbstgemachtem grünen Glück und trotzdem freue Ich mich jedes Mal wieder, wenn Ich mit riesen Hunger keine Lust auf Küchenakrobatik habe.

Ob klassisch auf Spagettis oder Gnocchies, zu Gemüse oder Kartoffeln, auf dem Sandwich oder als kleines Geschenk für Freunde,  ein selbstgemachtes, frisches Pesto passt eigentlich immer.  Doch Pesto lässt sich nicht nur einfach und schnell zusammen zaubern, sondern besteht zusätzlich nur aus gesunden, frischen und vollwertigen Zutaten. Daher wieder: Grinsen im Gesicht!

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Doch Finger weg von den meisten Fertig-Pestos. Ein selbstgemachtes Pesto lässt sich mit einer Fertig-Variante wirklich absolut nicht vergleichen. Geschmacklich liegen nach meiner Erfahrungen Welten dazwischen und auch von den Inhaltsstoffen ist die Qualität meistens eher unterirdisch.

Daher ran an den Mixer, Mörser oder die Küchenmaschine, jetzt wird Pesto selber gemacht!

Ein festes Rezept habe Ich allerdings nicht. Wir machen Pesto immer aus dem Bauch, daher sind die folgenden Mengenangaben eher als “Pi mal Daumen” Werte zu verstehen.   Kräuter, Nüsse, gutes Olivenöl, Parmesan, Knoblauch, Pfeffer, Salz – das ist eigentlich schon das ganze Geheimnis.

Das tolle ist ja auch gerade, dass es jedesmal ein bisschen anders schmeckt, oder? Und das man unzählige Variationen ausprobieren kann, mit allem was der Kühlschrank und der Kräutergarten so hergeben.

Bei uns landen zwar meistens Basilikum, Petersilie und Mandeln in der Küchenmaschine, aber auch andere Kräuter oder Salate wie z.B. Ruccola, Minze, Koriander oder Löwenzahn schmecken super. Rohen Brokkolie kann Ich auch nur empfehlen. Statt Mandeln kann man ganz klassisch zu Pinienkernen greifen, Ich benutze aber meistens lieber Wallnüsse, Pistazien oder Haselnüsse. Auch beim Käse lässt sich einiges ausprobieren. Für die vegane Variante einfach mal ganz weglassen, stattdessen Manchego benutzen oder auch gerne alten Pecorino.

Beim “roten” Pesto wandern übrigens meistens getrocknete Tomaten und/oder Paprika statt den grünen Kräutern in die Küchenmaschine oder den Mörser.

Oft machen wir noch etwas gedünstetes Gemüse als Beilage oder mischen noch eine Handvoll frischen Ruccola unter die Nudeln- fertig! Und unser Äffchen steht mittlerweile auch schon tierisch drauf…

Extra Tipp:

Mein absolutes Aha-Erlebnis in Sachen Pesto war der Wechsel vom Mixer zur KüchenmaschineUnser Mixer ist zwar ziemlich stark, deshalb hat er sich am Pesto nicht die Zähne ausgebissen. Da ein Mixer aber eigentlich für “flüssige” Nahrungsmittel genutzt werden sollte, kam er beim eher trockenen Pesto trotzdem öfter mal ins Stocken und Ich beim Stochern manchmal ins Schwitzen. Ich habe dann meist noch mehr Öl oder Wasser dazugegeben, bis sich die Masse gut zerkleinern lies. Das Endergebnis hat zwar lecker geschmeckt, die Konsistenz war aber nie wirklich Pesto-mäßig sondern immer eher ein gleichmäßig grüner Brei.

Anders bei einer Küchenmaschine! Die ist für trockene Zubereitungen konzipiert und das Pesto wird nicht nur mühelos zerkleinert sondern bleibt schön stückig, wie man im Foto oben gut sehen kann – Perfektes Pesto!

Gesundes Rezept gruenes Pesto in Kuechenmaschine

Hier also eins meiner Standard-Pesto-Rezepte zum Starten, aber wie schon gesagt, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt:

Rezept für grünes Pesto:

Das brauchst Du :

  • 1 Hand voll glatte Petersilie
  • 1 Hand voll frische Basilikumblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Hand geröstete Mandeln
  • ca. 5 Esslöffel Lieblings-Olivenöl
  • ca. 125 Gramm Parmesankäse (für vegane Variante den Käse weglassen)
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • Pfeffer und Chili nach Bedarf

 

So geht’s:

  1. Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben.
  2. Zerkleinern, bis die Masse nur noch feine Stückchen enthält.
  3. Wirkt die Masse zu trocken, etwas mehr Öl hinzugeben.
  4. Mit Pfeffer, Salz und Chili abschmecken.
  5. In Schraubglas abfüllen. Hält sich im Kühlschrank mindestens 1-2 Wochen.

 

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It’s Pesto-Time babies……

 

7 Antworten
  1. Merro

    Ich habe schon immer mal daran gedacht, Pesto selber zu machen anstatt sie fertigverpackt in der Dose im Supermarkt zu kaufen. Du erwähnst die Küchenmaschinen, die man zur Zubereitung hernehmen soll. Gibt es ein spezielles Gerät, welches du mir empfehlen würdest? Ich habe jetzt an die Geräte bei Bosch gedacht, die für die Qualität schon erschwinglich sind. Oder soll ich doch lieber zu einem Mixer greifen?

    1. Hallo Merro,
      wie Ich im Beitrag schon geschrieben habe, kann man Pesto im Mörser, im Mixer und auch in einer Küchenmaschine zubereiten. Ich finde im Moment die Küchenmaschine am praktischsten, da Ich am wenigsten Zeit brauche und das Pesto anders als im Mixer leicht stückig bleibt, so als hätte man die Kräuter selber gehackt. Das Endergebnis kommt aus meiner Sicht einfach am nächsten als ein Pesto aus dem Mörser heran und so liebe Ich es! Im Mixer wird das Pesto schnell sehr breiig.
      Ich benutze aktuell diese Küchenmaschine von Philips und bin sehr zufrieden damit!
      Liebe Grüße aus Berlin
      Sandra

  2. Mmh ich liebe Pesto! Ich verwende es für die unterschiedlichsten Gerichte, von Pasta über Pizza hin zu Fleisch und Fischgerichten. Besonders für Ofengerichte eignet sich die leckere Sauce, einfach Fisch oder Fleisch mit Pesto einreiben, Tomate, Mozarella und Kräuter drauf – fertig und ab in den Ofen. Schmeckt einfach himmlisch. Das Tomatenpesto ist zur Zeit mein absoluter Liebling, außerdem haben wir noch kiloweise Tomaten im Garten. Ein Bärlauchpesto ist auch total lecker, könntest du auch mal ausprobieren. ;)
    LG Julia

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