So klappt’s bei mir mit dem Meditieren

Bilder von meditativen Pflanzen

Bei manchen Sachen weiß man zwar, dass sie einem gut tun, schafft es aber trotzdem nicht, sie regelmäßig zu machen. Wer kennt das nicht?

Bei mir ist das mit dem Meditieren so. Ich weiß, wie gut es mir tut. Ich weiß, wie wirksam es zur Stressreduktion und zur eigenen Ausgeglichenheit eingesetzt werden kann. Ich weiß, wie wichtig ein eigenes Stressmanagement ist, um gesund zu bleiben. Ich weiß, wie wichtig innere Ausgeglichenheit und vor allem GEDULD im täglichen Kinderwahnsinn sind und kann jede Menge davon gebrauchen!

Trotzdem habe ich es lange nicht geschafft, mir ein tägliches Ritual oder eine wirkliche Meditations-Routine anzugewöhnen. Wie oft habe ich mir vorgenommen, jeden Morgen als erstes nach dem Aufstehen kurz zu meditieren und das Zeitfenster dann kontinuierlich zu steigern.  Das hat dann ein paar Tage geklappt, danach nicht mehr.

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Oft ist es bei mir auch so, dass Ich es besonders in Zeiten extremen Stresses, wenn Ich also am meisten davon profitieren würde, nicht auf die Kette kriege. Blöd!

Für alle, denen es ähnlich geht, möchte ich heute erzählen, was mir bei meiner Meditationspraxis am meisten geholfen hat und immer noch täglich hilft dabei zu bleiben.

 

1. Liebe statt Frust

Aller Anfang ist schwer. Doch statt sich, wenn es nicht gleich klappt, mit negativem Kopf-Kino selber klein zu machen,  klopf dir lieber selber auf die Schultern, dass Du es versuchst. Fang mit wirklich kleinen Schritten an, z.B. mit 5 Minuten am Tag und wenn Du das am Anfang nicht gleich jeden Tag einbaust, ist es auch nicht so schlimm.

Rede dir gut zu und freue dich an kleinen Erfolgen – sich schlecht fühlen hilft niemandem etwas und nimmt dem ganzen nur den Spaß.

Dieses tolle Interview nimmt zusätzlich den Druck ein festes Zeitfenster zum Meditieren zu finden. Ein buddhistische Mönch erklärt darin, wie man auch ohne freie Zeit regelmäßig und einfach meditieren kann. Man braucht dafür keinen festen ruhigen Ort, kein weiches Kissen oder Meditationsmusik oder Anleitungen. In jedem Moment des Alltags kann man sich auf seinen Atmen konzentrieren.

Ob man in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit fährt, im Auto im Stau steht, an der roten Ampel wartet oder auf dem Spielplatz sitzt. Einfach auf den Atem konzentrieren – bewußt einatmen, ausatmen – den Atem beobachten. Dann ist man voll und ganz im Hier und Jetzt – im jetztigen Moment – dann meditiert man bereits. Diese Sichtweise hat mich total beflügelt und ich versuche mich immer wieder in Alltagssituationen auf meinen Atem zu fokussieren. Klappt nicht oft,  ich freue mich trotzdem über jede einzelne “Kleinst-Meditation“.

 

2. Visualisierung – Be a surfer girl!

Da ich bei der Konzentration auf den eigenen Atem immer sehr schnell abschweife und das Gehirn wieder zu rattern anfängt,  hat mir die Visualierung von Wellen am Strand total geholfen.

Beim Einatmen visualisiere ich eine Welle die auf den Strand trifft, beim Ausatmen eine Welle die ins Meer zurück geht – und so weiter. Das hat es mir wirklich sehr viel einfacher gemacht, aufkommende Gedanken loszulassen und mich wieder aufs Atmen zu konzentrieren.

 

3. Meditations-Apps

Dieser Tipp ist eher technischer Natur. Holt euch eine Meditations-App, wenn Ihr euch ab und zu auch für eine geführte Meditation begeistern könnt. Aktuell benutze Ich die deutschsprachige App von 7mind. Das hilft mir besonders in nur kurzen Freiräumen oder wenn ich mir eine Meditation zu einem bestimmten Thema wünsche (z.B. Schlaf, Gesundheit etc.).

Ein beliebter Meditations-Zeitpunkt ist für mich gerade zum Beispiel, wenn ich meine Tochter abends ins Bett bringe. Ich liege dann mit ihr auf dem Bett und warte bis sie eingeschlafen ist. Das kann 10 Minuten, manchmal aber auch 30 Minuten dauern. Das perfekte Zeitfenster also, für eine geführte Meditation per Kopfhörer. Klappt nicht jeden Abend, aber immer mal wieder.

 

Also:

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Fange klein an – egal wo du bist, egal was du tust. Nutze Visualisierungen, wenn dir das hilft oder auch dein Handy – Hauptsache du fängst an! Und vielleicht das allerwichtigste, damit es irgendwann auch wirklich Spaß macht:

Sei geduldig mit dir und freu dich über kleine Schritte statt dich selbst fertig zu machen.

Einatmen, ausatmen – eigentlich ganz einfach oder?

 

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