Krank durch zu wenig Sonne und Vitamin-D Mangel?

Zu wenig Vitamin D

Ich bin eine totale Sonnenanbeterin, ein Sommerkind und hege im Stillen immer noch jeden Winter den Traum auszuwandern. Sonne bedeutet für mich Wärme, Helligkeit, Leichtigkeit und das pure Glück. Auch eine gesunde Bräune gehört für mich zum Wohlbefinden. Alles fühlt sich irgendwie “richtiger” an, wenn die Sonne scheint oder Ich eine ausreichende Portion Sonne tanken konnte.

Trotzdem bin auch Ich mir der Gefahren rund um die UVA- und UVB-Strahlung bewusst und merke, dass sich die Intensität der Sonne mit den Jahren verändert hat. Mittlerweile kriege Ich viel häufiger und schneller Sonnenbrand und hatte im Gegensatz zu früher schon oft mit Sonnenallergie zu kämpfen.

Doch neben den Gefahren der Sonne wie z.B. der Hautalterung oder den Hautkrebsrisiken werden immer mehr Stimmen laut, die auch einen Mangel an Vitamin D für gesundheitsgefährdend halten. Laut einer Studie des Robert Koch Institutes haben bereits 63 Prozent der Kinder und etwa 58 Prozent der Erwachsenen zu wenig Vitamin D im Blut.

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Wofür brauchen wir Vitamin D?

Vitamin D reguliert den Kalzium- und Mineralstoffwechsel im Körper, und sorgt beispielsweise für die Aufnahme von Kalzium aus dem Dünndarm in das Blut. Die ist besonders für den Knochenaufbau wichtig.

Viele aktuelle Studien sprechen außerdem dafür, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel neben bestimmten Krebserkrankungen auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöht.

 

Wie kommt das Vitamin D in den Körper?

Vitamin D kann im Körper nur mithilfe von Sonnenlicht (UV-B-Strahlen) gebildet oder über die Nahrung aufgenommen werden. Aufgrund der jedoch nur sehr geringen Mengen an Vitamin D in Nahrungsmitteln (z.B. fetter Fisch, Eigelb) müssen 80% des Bedarfs über die Sonneneinstrahlung gedeckt werden. Kurze Sonnenbäder genügen bereits, um die Vitamin D Produktion im Körper anzuregen. Der Professor für Dermatologie an der Universität des Saarlandes und Mitglied der Arbeitsgruppe Vitamin D der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Jörg Reichrath empfiehlt in einem Interview auf Spiegel-Online  regelmäßig 18 bis 20 Prozent der Körperoberfläche der Sonne aussetzen, das entspricht zum Beispiel Gesicht plus Handrücken und Unterarme.

Durch den ungünstigen Sonnenwinkel in Deutschland in den Herbst- und Wintermonaten (Oktober bis März)  kommt kaum UVB-Strahlung auf der Erdoberfläche an. Daher müssen im Sommer bereits Vitamin D Reserven angelegt werden, um die Winterzeit zu überbrücken. Bürojobs und die Mahnung der Dermatologen die Sonne ganz zu meiden oder die Haut mit Kleidung oder Sonnencreme vor UV-Strahlen zu schützen, wirken sich jedoch zusätzlich vermindernd auf die Vitamin D Produktion aus.

 

Wie viel Vitamin D wird empfohlen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr von Vitamin D herausgegeben. Für Kinder ab 1 Jahr und Erwachsene aller Altersgruppen wird dieser Schätzwert mit 20 µg Vitamin D pro Tag angegeben, das entspricht 800 Internationalen Einheiten (1 μg = 40 Internationale Einheiten (I.E.)). Viele Wissenschaftler halten diese Werte aber für zu gering und fordern eine Erhöhung auf mindestens 2000 I.E. , wie ein Artikel in der Zeit zusammenfasst.

 

Mein Fazit:

Jede Zelle meines Körpers jauchzt, wenn sie Sonne abbekommt. Daher verlasse Ich mich auf mein Bauchgefühl und versuche ausgiebige Sonnenbäder um die Mittagszeit und Sonnenbrand zu vermeiden.

Wie immer mehr Wissenschaftler bestätigen, bin auch Ich der Meinung, dass nicht nur zu viel Sonnenbaden das Hautkrebsrisiko erhöhen kann, sondern sich auch ein chronischer Vitamin D Mangel und die Wechselwirkungen von chemischen Lichtschutzfiltern und Sonneneinstrahlung negativ auf die Gesundheit auswirken können.

 

So mache Ich es:

  • Sonne in Maßen: In den Sommermonaten versuche Ich soviel wie möglich an natürlichem Vitamin D zu tanken. Ich meide dabei aber lange Sonnenbäder und die Mittagssonne, um Sonnenbrand zu vermeiden.
  • Keine Chemie auf die Haut: Statt chemischem Sonnenschutz nutze Ich nur Cremes mit mineralischen Filtern und schütze die Haut zusätzlich durch Kleidung. Um gänzlich auf Chemie zu verzichten ist reines Kokosöl mit seinem natürlichen Lichtschutzfaktor von 2-4 mein absoluter Favorit. Motto: Auf meine Haut kommt nur, was Ich auch essen würde.
  • Nahrungsergänzung: Im Winter nehme Ich zusätzliches Vitamin D in Ölform zu mir (Vigantol Öl, 2000 I.E.).

 

Wie steht Ihr zum Thema Vitamin D?

 

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Foto: N.O.B. /Quelle PHOTOCASE

 

2 Antworten
  1. Hedi

    Lieber Blogger(in),
    ich habe Ihren Kommentar mit Intersse gelesen und teile voll und ganz Ihre Ansichten – auch im Hinblick auf maßvolles Sonnenanbeten. Nachdem ich durch den Parabenescandal ziemlich aufgeschreckt worden bin, habe ich mich sehr intensiv mit Zusätzen in unseren Cremes und Lebensmitteln auseinandergesetzt – mit Hilfe des Internets. Es war furchteinflössend und spannend zugleich, wobei ich nun, nach ca. 1 Jahr, meine goldene Mitte gefunden habe. Müsste man alles beachten was nicht gut und gesund ist würde ich am Rad drehen. Ich bin kein Chemiker, aber im vollen Besitz meines noch gesunden Menschenverstandes. Lesen sie doch einfach mal die Artikel oder youtoube Beiträge von Dr. Mauch, da erfahren Sie alles Wissenswerte. Insbesondere der Hinweis auf Fluoride ist absolut bemerkenswert um nicht zu sagen schockierend. Flour ist als Industrieabfall pures Gift und wird unter der Haut abgelagert, da es nicht vom Körper abgebaut werden kann und führt somit zu Verbrennungen …Ich habe daraufhin auch ( nach säckeweise anderen Dingen !! U.a. Sonnencremes etc….. ) die Zahncreme schnellstens entsorgt und mir zunächst flourfreie Zahncreme von Lavera besorgt und auf sämtliche Produkte verzichtet, die das Zeug enthalten ( Mineralwasser, Salz !! ) und siehe da, unser Versuch, zunächst eine kürzere Zeit aufgrund der Vitamin D Bildung über die Haut ohne Sonnenschutzmittel in der Sonne zu sein ohne sich gleich zu verbrennen hat super geklappt, was auch etwas skeptische Mitglieder der Familie mit großer Verwunderung feststellen durften

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