Was ist “Clean eating”?

Schuessel mit Brombeeren - Clean Eating und gesunde Vorsaetze
Alle die meinen Blog regelmässig lesen oder sich für gesunde Ernährung interessieren, werden sicher schon einige Male über den Begriff des “Clean eatings” gestolpert sein.

Da Ich trotzdem immer wieder Rückfragen zu diesem Thema erhalte, stelle Ich Euch hier schnell mal die wichtigsten Infos zusammen:

Wofür steht „Clean eating”?

Hinter diesem Begriff verbirgt sich im Gegensatz zu vielen klassischen Diätkonzepten, kein restriktiver Ernährungsplan, wo etwas das Abnehmen oder das Kalorienzählen im Vordergrund steht.  Auch werden bei dieser Ernährungsform nicht einzelne Produktgruppen wie Kohlenhydrate oder Fette verteufelt.

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Die einzige wirkliche Vorgabe, die es beim “Clean eating“ zu beachten gibt, ist möglichst naturbelassene, unbehandelte also unverarbeitete Lebensmittel  („clean“ im Sinne von „pur“ oder „in der Reinform“) zu sich zu nehmen.

Die gesunde Ernährung steht somit im Mittelpunkt dieses Ernährungskonzeptes. Auf dem Teller landen viel Gemüse, Obst, Salat, Vollkorkprodukte, wer mag auch Fisch und Fleisch – am besten alles selber zubereitet.

Einen Bogen macht man um Fastfood, Fertiggerichte und eigentlich alle Lebensmittel im Supermarkt, die über eine lange Zutatenliste verfügen.

“Clean eating” ist also der Schritt zurück zu einer sehr natürlichen, ursprünglichen Form der Ernährung.

Man verzichtet auf synthetische Zusatzstoffe wie z.B. Süßstoffe, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe und nimmt automatisch viel weniger oder gar keinen herkömmlichen Haushaltszucker oder Weißmehl mehr zu sich. Auch der Konsum an Speisesalz und ungesunden Transfetten geht deutlich zurück, da diese in den meisten Fertigprodukten vorhanden sind.

Hier mein Lieblings-Satz, der das Clean eating Konzept am kürzesten und besten zusammenfasst lautet:

EAT BETTER NOT LESS!

Neben der übergeordneten Regel nur unbehandelte Lebensmittel zu essen, werden folgende weitere Empfehlungen gegeben:

  1. Lasse nie das Frühstück ausfallen!
  2. Iss lieber 5-6 kleine Mahlzeiten statt 3 große.
  3. Trinke mindestens 2-3 Liter Wasser oder Tee pro Tag.
  4. Achte darauf täglich „gute“ Fette zu dir zu nehmen (Avocados, Nüsse, kaltgepresste Öle).
  5. Möglichst bei jeder Mahlzeit komplexe Kohlenhydrate mit hochwertigem Eiweiß kombinieren.

 

Für mich und meine Familie hat sich das Clean eating Konzept als optimale Ernährungsform seit einigen Jahren absolut bewährt. Wir haben uns langsam rangetastet, immer mehr “naturbelassene” Lebensmittel ergänzt und so automatisch “verarbeitete” weggelassen.

Generell gilt für mich jedoch beim Essen: Mach Dich nicht verrückt – Ausnahmen bestätigen die Regel. Essen soll Spaß machen und das tut es mir und meiner Familie sehr!

Tipps zum Weiterlesen:

Der ursprüngliche Begriff des „Clean eatings“ wurde von Tosca Reine geprägt und Ihr Buch zu diesem Thema ist auf jeden Fall einen Blick wert. Mittlerweile gibt es auch ein deutsches Clean eating Buch von Hannah Frey, das Ich zum Einstieg ebenfalls empfehlen kann.

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Mein erster Kontakt mit dem Konzept des “Clean eatings” war jedoch das Buch „Clean“ von Dr. Junger, welches Ich Euch ganz besonders ans Herz legen möchte! Sein darin beschriebenes sanftes 3 Wochen-Detox-Programm hat mir die Augen geöffnet und meine Ernährungsweise komplett verändert und maßgeblich beeinflusst.  Für alle, die auf sanfte Art entgiften möchten oder außerdem testen wollen, auf welche Nahrungsmittel ihr Körper negativ reagiert (z.B. Gluten, Laktose, Zucker, etc.) aus meiner Sicht ein absolutes Muss!

 

 

 

 

2 Antworten
  1. Hey,

    Ich finde dieses Clean-Eating Konzept sehr interessant. Zum Teil lebe ich schon jetzt danach, ohne je von diesem Programm gehört zu haben. Ich verzichte weitgehend auf verarbeitete Produkte und setze auf natürliche Produkte. Das gilt sowohl für die Ernährung, als auch für die Körperpflege und den Haushalt. Aber bedeutet Clean-Eating, dass ich vollkommen auf alle Weißmehlprodukte verzichten muss? Wie sieht dass mit Roggenbrot, ect aus – das braucht ja auch eine längere Zeit, bis es genießbar ist?
    Liebe Grüße, Karoline

    1. Hi Karoline,
      da beim Clean Eating Konzept unverarbeitete Lebensmittel empfohlen werden, solltest Du bei beiden Getreidesorten auf die Vollkorn Varianten setzen. Heisst also nicht, dass Du auf alle Weitenprodukte verzichten musst, lediglich auf die Weißmehle.
      Willst Du allerdings mal ausprobieren, ob Dein Körper negativ auf glutenhaltige Mehle reagiert, empfiehlt es sich alle diese Mehlsorten für mindestens 2 Wochen mal vom Speiseplan zu streichen.

      Liebe Grüße
      Sandra

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