Grünes Pesto selber machen – einfaches Rezept wie beim Italiener

Schuessel mit gesundem selbstgemachtem gruenen Pesto fuer die ganze Familie

Wer einmal frisches selbstgemachtes Pesto probiert hat, versteht sofort, warum es in so vielen italienischen Küchen ein fester Bestandteil ist. Der intensive Geschmack von frischen Kräutern, Nüssen, Olivenöl und Parmesan passt perfekt zu Pasta, Kartoffeln, Gemüse oder Sandwiches.

Bei uns steht fast immer ein Glas grünes Pesto im Kühlschrank – entweder selbstgemacht oder im Notfall aus dem Supermarkt. Geschmacklich liegen da allerdings Welten dazwischen.

Das Beste am Pesto: Es ist nicht nur unglaublich aromatisch, sondern auch schnell zubereitet und sehr vielseitig. Mit wenigen Zutaten lässt sich immer wieder eine neue Variante zaubern – je nachdem, welche Kräuter, Nüsse oder Käsesorten gerade im Haus sind.

Auch bei Kindern kommt Pesto oft sehr gut an. Deshalb ist es bei uns ein zuverlässiges Backup-Essen, wenn Besuch kommt oder es schnell gehen muss.

Dünn aufgestrichen ist Pesto außerdem eine herzhafte und zuckerarme Alternative für die Kita-Dose. Weitere Ideen findest du in meinem Brotbox-Guide mit 10 schnellen Snack-Ideen.

Wenn du noch weitere Tipps brauchst, wie du mehr Gemüse auf den Teller deines Kindes zaubern kannst, findest du in diesem Artikel Unterstützung.


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Warum selbstgemachtes Pesto so gut ist

Frisches Pesto besteht aus wenigen, aber hochwertigen Zutaten: Kräuter, Nüsse, gutes Olivenöl, Käse und Gewürze. Dadurch schmeckt es deutlich intensiver als viele fertige Varianten aus dem Supermarkt.

Außerdem kannst du dein Pesto ganz nach Geschmack variieren – zum Beispiel mit verschiedenen Kräutern oder Nüssen.

 

Pesto-Variationen

Das Grundrezept lässt sich wunderbar anpassen.

Kräuter

  • Basilikum

  • Petersilie

  • Rucola

  • Koriander

  • Minze

Nüsse

  • Mandeln

  • Pinienkerne

  • Walnüsse

  • Pistazien

  • Haselnüsse

Käse

  • Parmesan

  • Pecorino

  • Manchego

  • vegane Käsealternativen

Für ein rotes Pesto kannst du statt Kräutern einfach getrocknete Tomaten oder Paprika verwenden.

Pesto ist ideal, um frisches Grün in den Speiseplan zu schmuggeln, ohne dass es am Tisch Diskussionen gibt. Mehr Tipps für entspannte Mahlzeiten findest du hier: Mein Kind isst nur Nudeln – was Eltern tun können.

 

Tipp für perfektes Pesto

Ein kleiner Trick kann die Konsistenz deutlich verbessern.

Mit einem Mixer* wird Pesto oft zu fein püriert und eher cremig. In einer Küchenmaschine* oder einem Multi-Zerkleinerer* bleibt das Pesto dagegen schön stückig – genau wie beim klassischen italienischen Pesto.

Dadurch bekommt es die typische Konsistenz und einen intensiveren Geschmack.

Mixer mit den Zutaten für gruenes Pesto

Zutaten:

  • 1 Hand voll glatte Petersilie

  • 1 Hand voll frische Basilikumblätter

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 Hand geröstete Mandeln

  • ca. 5 Esslöffel Lieblings-Olivenöl

  • ca. 125 Gramm Parmesankäse (oder veganen Käse)

  • 1 Teelöffel Meersalz

  • Pfeffer und Chili nach Bedarf

Zubereitung:

  • Alle Zutaten in die Küchenmaschine* oder den Zerkleinerer* geben.

  • Kurz zerkleinern, bis eine grobe, stückige Masse entsteht.

  • Falls das Pesto zu trocken wirkt, einfach etwas Olivenöl oder einen kleinen Schluck Wasser hinzufügen.

  • Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

  • Das fertige Pesto in ein sauberes Schraubglas füllen. Im Kühlschrank hält es sich etwa 1–2 Wochen.


Häufige Fragen zu selbstgemachtem Pesto

Wie lange hält selbstgemachtes Pesto?

Im Kühlschrank hält sich frisches Pesto etwa 1–2 Wochen. Wichtig ist, dass es gut verschlossen ist und die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedeckt wird.

Kann man Pesto einfrieren?

Ja, Pesto lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten füllst du es in Eiswürfelformen*, sodass du später kleine Portionen entnehmen kannst.

Welche Kräuter eignen sich für Pesto?

Neben Basilikum eignen sich auch Petersilie, Rucola, Minze, Koriander oder sogar junge Löwenzahnblätter hervorragend für Pesto.

Welche Nüsse passen zu Pesto?

Klassisch werden Pinienkerne verwendet. Sehr gut funktionieren aber auch Mandeln, Walnüsse, Pistazien oder Haselnüsse.

Kann ich Pesto auch ohne Nüsse machen (wegen Allergien oder Kleinkindern)?

Ja, absolut! Du kannst die Pinienkerne oder Cashews einfach durch Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne ersetzen. Für eine ganz feine Textur bei kleinen Kindern kannst du die Kerne vorher auch kurz einweichen oder komplett weglassen und durch etwas mehr geriebenen Parmesan (oder Hefeflocken für die vegane Variante) ersetzen.

Mein Pesto schmeckt bitter – was habe ich falsch gemacht?

Das passiert oft, wenn Olivenöl im Hochleistungsmixer zu stark geschlagen wird; dabei werden Bitterstoffe freigesetzt. Mein Trick: Mixe erst alle anderen Zutaten und rühre das Olivenöl am Ende nur noch von Hand oder auf niedrigster Stufe unter.

Warum ist selbstgemachtes Pesto gesünder als gekauftes?

Viele fertige Pestos aus dem Supermarkt enthalten billige Öle, extrem viel Salz und oft versteckten Industriezucker zur Konservierung. Wenn du es selbst machst, bestimmst du die Qualität des Öls (idealerweise natives Olivenöl) und achtest auf wenig Zucker und Salz. Zudem bleiben die Vitamine der frischen Kräuter erhalten.


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